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Kajabi Alternative 2026: 6 Optionen im Vergleich
Kajabi Alternative gesucht? Die besten Alternativen 2026 im ehrlichen Vergleich, von All-in-one über DACH-Fokus bis Marktplatz, und wer was nehmen sollte.
Tool-VergleicheKajabi ist eine bekannte All-in-one-Plattform für Online-Kurse, aber mit 179 Dollar im Monat für den Einstiegstarif ist sie nicht für jeden die richtige Wahl. Viele Coaches und Kurs-Creator stoßen mit der Zeit an Grenzen, sei es beim Preis, bei der Komplexität oder beim Thema Datenschutz im europäischen Raum. Wenn du eine Kajabi Alternative suchst, findest du hier einen ehrlichen Vergleich mit konkreten Zahlen, den Schwächen jeder Option und einer klaren Empfehlung am Ende.
Vorab zwei Hinweise. Preise und Funktionen ändern sich laufend, deshalb steht bei jeder Tabelle das Prüfdatum und die Quelle. Und es geht hier nicht darum, Kajabi schlechtzureden: Am Ende findest du einen eigenen Abschnitt dazu, wann du besser bleibst, wo du bist.
Die schnelle Antwort
Für die meisten Coaches im deutschsprachigen Raum ist memberarea.io die direkteste Kajabi Alternative: der gleiche All-in-one-Umfang ab 39 Euro im Monat, keine Verkaufsprovision, EU-Hosting. Memberspot passt für reine Kursauslieferung, Ablefy wenn die Steuerabwicklung ausgelagert werden soll, Circle wenn die Community das Produkt ist.
- Kajabi Basic kostet 179 Dollar im Monat, also 2.148 Dollar im Jahr, und ist auf 5 Produkte begrenzt.
- memberarea.io Starter kostet 468 Euro im Jahr, ohne Anteil an deinem Umsatz.
- Ablefy nimmt 2,7 Prozent plus 0,50 Euro je Zahlung, im Reseller-Modell zusätzlich 2,5 Prozent plus 1,00 Euro, und übernimmt dafür die Umsatzsteuer.
- Alle Preise wurden am 6. September 2026 geprüft und sind mit ihrer Quelle verlinkt.
In diesem Guide: Preistabelle · Jahreskosten · Umsatzsteuer · die 6 Alternativen · wann bleiben · Umzug · FAQ
Die Anbieter im Überblick
| Anbieter | Einstieg pro Monat | Mittlerer Tarif | Provision je Verkauf | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| memberarea.io | 39 € (Starter, 100 Mitglieder) | 119 € (Professional, 2.500 Mitglieder) | keine | Kurse, Community, E-Mail, Events, Affiliate, Website |
| Memberspot | 49 € (Starter, 100 Mitglieder) | 119 € (Grow, 2.500 Mitglieder) | keine (0 % über Stripe Connect) | DACH-Fokus, Kurse im Zentrum |
| Ablefy | 27 € (Sell, ohne Kurse) | 119 € (Create & Sell, bis 3.000 Member) | 2,7 % + 0,50 € je Zahlung, Gebühren des Zahlungsanbieters enthalten | Reseller-Modell, übernimmt die Umsatzsteuer |
| Teachable | 39 $ (Starter, 5 Produkte) | 89 $ (Builder, 10 Produkte) | Starter 7,5 %, ab Builder 0 % über teachable:pay | Starter mit nur 1 Admin |
| Circle | 89 $ (Professional, bei Jahreszahlung) | 199 $ (Business, bei Jahreszahlung) | 2 % oder 1 % | Community stark, Kurse schwächer |
| Thinkific | 53 € (Basic, 10.000 aktive Teilnehmer) | 107 € (Start, gleiche Teilnehmergrenze) | Basic 5 %, Start 2 % bei fremdem Zahlungsanbieter, 0 % über Thinkific Payments | Zertifikate und Mitgliedschaften erst ab Start |
| Kajabi | 179 $ (Basic, 2.500 Kontakte) | 249 $ (Growth, 25.000 Kontakte) | 2 % bei fremdem Zahlungsanbieter im Basic-Tarif | Basic auf 5 Produkte begrenzt |
Preise geprüft am 6. September 2026, wie vom Anbieter ausgewiesen und ohne die Gebühren des Zahlungsdienstleisters (Stripe und PayPal berechnen zusätzlich rund 2,9 Prozent plus einen Festbetrag je Transaktion), bei Ablefy sind sie in der Gebühr schon enthalten. Die Grenzen sind nicht eins zu eins vergleichbar: Kajabi zählt E-Mail-Kontakte, Teachable veröffentlichte Produkte, Thinkific aktive Teilnehmer, memberarea.io, Memberspot und Ablefy zählen Mitglieder. Thinkific liefert seine Preisseite je nach Land aus und nennt im Euroraum Euro-Preise, der Plus-Tarif läuft nur über den Vertrieb; Circle weist nur den Preis bei Jahreszahlung aus.
Was Kajabi im Jahr kostet
Monatspreise verschleiern die Größe der Entscheidung. Bei monatlicher Zahlweise kostet Kajabi Basic 2.148 Dollar im Jahr, Growth 2.988 Dollar. Memberspot Starter liegt bei 588 Euro, memberarea.io Starter bei 468 Euro, Teachable Starter bei 468 Dollar. Jahreszahlung senkt die meisten dieser Beträge um etwa zwanzig Prozent, was sinnvoll ist, sobald du dir bei der Plattform sicher bist, und wenig sinnvoll, solange du noch testest.
Die Grundgebühr ist nur die halbe Rechnung
Die andere Hälfte ist der Anteil, den die Plattform von jedem Verkauf einbehält. Genau dort dreht sich die Reihenfolge oft um. Ein günstiger Tarif mit sieben Prozent Provision ist ab einem gewissen Umsatz teurer als ein teurer Tarif ohne. Diese Prozente kommen zusätzlich zu dem, was Stripe oder PayPal nehmen: Rund 2,9 Prozent plus Festbetrag fallen bei jedem Anbieter an, unabhängig von der Plattform.
Was die Provision bei drei Umsatzgrößen kostet
| Tarif | Provision | Bei 25.000 im Jahr | Bei 100.000 im Jahr | Bei 250.000 im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| memberarea.io, jeder Tarif | keine | 0 | 0 | 0 |
| Teachable ab Builder, über teachable:pay | 0 % | 0 | 0 | 0 |
| Circle Professional | 2 % | 500 | 2.000 | 5.000 |
| Kajabi Basic, fremdes Gateway | 2 % | 500 | 2.000 | 5.000 |
| Ablefy als Verkäufer | 2,7 % | 675 | 2.700 | 6.750 |
| Ablefy als Reseller | 5,2 % | 1.300 | 5.200 | 13.000 |
| Teachable Starter | 7,5 % | 1.875 | 7.500 | 18.750 |
Nur der Anteil der Plattform, wie auf den jeweiligen Preisseiten am 6. September 2026 veröffentlicht. Die Gebühren des Zahlungsdienstleisters von rund 2,9 Prozent kommen in jeder Zeile dazu, auch in denen mit null Prozent. Bei Ablefy sind sie in der Gebühr schon enthalten, dafür kommen dort 0,50 Euro je Zahlung hinzu und im Reseller-Modell 1,50 Euro; die 5,2 Prozent sind 2,7 Prozent plus den Reseller-Aufschlag von 2,5 Prozent.
Lies die letzte Spalte in Ruhe. Bei 250.000 Umsatz im Jahr liegen zwischen einer Plattform ohne Provision und einer mit 7,5 Prozent fast 19.000, ein Vielfaches jeder Jahresgebühr in diesem Vergleich. Deshalb vergleichst du eine Kajabi Alternative ehrlich nur als Grundgebühr plus Provision, gerechnet auf den Umsatz, den du nächstes Jahr erwartest, nicht auf den von heute.
Warum Coaches nach einer Kajabi Alternative suchen
Der Preis ist der häufigste Auslöser
179 Dollar im Monat sind für einen Solo-Coach eine echte Größe, und der Basic-Tarif begrenzt dich auf fünf Produkte. Wer ein zweites und drittes Angebot aufbaut, landet schnell bei Growth für 249 Dollar, oft bevor der Umsatz nachgezogen hat. Die Plattform wächst mit dir, die Rechnung wächst zuerst.
Datenschutz und Datenstandort
Im deutschsprachigen Raum ist das kein Nebenthema. Bei einem US-Anbieter lohnt der genaue Blick in die Auftragsverarbeitung, in die Frage, ob ein AV-Vertrag angeboten wird, und in die Standardvertragsklauseln. Wenn deine Mitglieder in der EU sitzen und danach fragen, brauchst du eine Antwort, die über "die sind sicher" hinausgeht. Für die verbindliche Einschätzung frag eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt.
Umfang, den du nie benutzt
Der dritte Auslöser ist das Gegenteil von fehlenden Funktionen. Manche zahlen für Funnels, Pipelines und eine Marketing-Suite, die sie nie öffnen, während die Teile, die sie täglich brauchen, sich zweitrangig anfühlen. Ein schlankeres Werkzeug, das deine drei Kernaufgaben gut erledigt, kann die bessere Entscheidung sein, auch wenn die Funktionsliste kürzer ist.
Das Umsatzsteuer-Thema, das im DACH-Raum den Unterschied macht
Bei digitalen Produkten an Privatkunden in der EU gilt das Bestimmungslandprinzip: Es fällt die Umsatzsteuer des Landes an, in dem die Kundin sitzt, gemeldet über das OSS-Verfahren. Das ist der Punkt, an dem sich die Anbieter grundsätzlich unterscheiden, und er wird in Vergleichen selten sauber erklärt.
Plattformen wie memberarea.io, Memberspot, Kajabi oder Teachable sind Werkzeuge: Du verkaufst, du stellst die Rechnung, du kümmerst dich um die Umsatzsteuer. Ablefy und ähnliche Reseller treten dagegen selbst als Verkäufer auf und übernehmen die Steuerabwicklung, dafür ist ihr Anteil höher. Beides kann richtig sein. Wenn dich die Steuerthemen mehr Nerven kosten als die Provision, ist der Reseller günstiger. Wenn du ohnehin Buchhaltung und Steuerberatung hast, zahlst du beim Reseller für etwas, das du schon abgedeckt hast.
Das ist eine Einordnung, keine Steuerberatung. Welches Modell zu dir passt, klärst du mit deinem Steuerberater, bevor du dich für eine Plattform entscheidest, denn ein Wechsel des Modells später ist deutlich aufwendiger als ein Wechsel der Software.
Die Kursübersicht mit Kategorien und Mitgliederzahl je Kurs.
Alternative 1: memberarea.io, All-in-one mit DSGVO-Fokus
Was gut funktioniert
Kurse, Community, E-Mail-Marketing, Automationen und Zahlungen liegen in einem Login, gehostet in der EU. Zahlungen laufen über dein eigenes Stripe-Konto, es gibt also keinen Plattformanteil und keine Gebühr pro Mitglied. Weil Kurse, Community und Mitglieder auf einer Datenbasis liegen, zeigt ein Profil, was jemand gekauft hat, wie weit er gekommen ist und was er geschrieben hat.
Der Checkout läuft über dein eigenes Stripe-Konto, die Plattform nimmt keinen Anteil am Verkauf.
Wo es schwächer ist
Die Plattform ist jünger als die US-Anbieter, das Ökosystem aus Vorlagen, Agenturen und Fremdkursen über das Tool ist entsprechend kleiner. Wenn deine Mitgliedschaft eine reine Community ohne Kurse und ohne Verkauf ist, fühlt sich ein spezialisiertes Werkzeug leichter an.
Passt für
Coaches im deutschsprachigen Raum mit Kursen und Community, die sonst drei Tools bezahlen würden. Den direkten Vergleich findest du unter memberarea.io gegen Kajabi, die Tarife auf der Preisseite.
Alternative 2: Memberspot, mit DACH-Fokus
Was gut funktioniert
Memberspot ist auf den deutschsprachigen Markt gebaut, von der Oberfläche bis zu den lokalen Erwartungen. Preislich liegt es fast gleichauf mit memberarea.io, mit 49 Euro im Einstieg und 119 Euro bei 2.500 Mitgliedern. Wer ausschließlich Kurse ausliefert und deutschsprachigen Support will, ist hier gut aufgehoben.
Wo es schwächer ist
Der Schwerpunkt liegt klar auf der Kursauslieferung, Community, E-Mail-Marketing und Events sind dünner als bei einer All-in-one-Lösung. Eine eigene Transaktionsgebühr nimmt Memberspot nicht, die Preisseite weist 0 Prozent aus; der Verkauf läuft dafür über Stripe Connect, dessen Gebühren zusätzlich anfallen.
Passt für
Deutschsprachige Kursanbieter ohne Community-Bedarf. Den direkten Vergleich der beiden führen wir in Kajabi gegen Memberspot.
Alternative 3: Ablefy, mit Reseller-Modell
Was gut funktioniert
Ablefy nimmt dir als Reseller die Umsatzsteuer ab, bringt einen Marktplatz mit und ist stark im Verkaufsprozess, inklusive Ratenzahlung, Upsells und Affiliate. Für Anbieter, die vor allem verkaufen und die Steuerabwicklung auslagern wollen, ist das ein echtes Argument. Was es sonst noch in dieser Richtung gibt, steht in Ablefy Alternativen im Vergleich.
Wo es schwächer ist
Der Anteil ist der höchste unter den DACH-Anbietern: 2,7 Prozent plus 0,50 Euro je Zahlung, im Reseller-Modell zusätzlich 2,5 Prozent plus 1,00 Euro. Bei 100.000 Euro Jahresumsatz sind das 2.700 Euro als Verkäufer und 5.200 Euro als Reseller, die Gebühren des Zahlungsanbieters darin bereits enthalten. Community und Mitgliederbindung sind schwächer als bei einer All-in-one-Plattform.
Passt für
Verkaufsstarke Angebote, bei denen die ausgelagerte Steuerabwicklung die Provision aufwiegt.
Alternative 4: Teachable, einfach im Einstieg
Was gut funktioniert
Teachable ist unkompliziert im Start und verlässlich beim Ausliefern strukturierter Kurse, mit langer Historie und sauberem Teilnehmererlebnis.
Wo es schwächer ist
Der Starter-Tarif für 39 Dollar nimmt 7,5 Prozent von jedem Verkauf und ist damit ab etwa 670 Dollar Monatsumsatz teurer als der Builder-Tarif für 89 Dollar. Community ist dünn, ein integriertes CRM fehlt, und die Oberfläche ist englisch.
Passt für
Kursanbieter mit internationalem Publikum, die schnell auf Builder wechseln und E-Mail-Marketing separat betreiben. Was es im deutschsprachigen Raum sonst gibt, steht in Teachable Alternativen im Vergleich.
Alternative 5: Thinkific, skalierbar
Was gut funktioniert
Thinkific gilt als ausgereift und verlässlich für den Kursbereich und skaliert gut, wenn dein Katalog wächst.
Wo es schwächer ist
Einige Funktionen kommen über höhere Tarife oder Zusatzmodule, die Gesamtkosten wachsen also mit dem Funktionsumfang. Basic kostet 53 Euro im Monat, Start 107 Euro und Grow 213 Euro, bei Jahreszahlung 39, 79 und 159 Euro. Die Teilnehmergrenze liegt in allen drei Tarifen bei 10.000, Zertifikate und Mitgliedschaften gibt es erst ab Start. Wer nicht über Thinkific Payments abrechnet, zahlt zusätzlich 5 Prozent im Basic-, 2 Prozent im Start- und 1 Prozent im Grow-Tarif. Die Preisseite von Thinkific wird je nach Land ausgeliefert und nennt im Euroraum Euro-Preise, der Plus-Tarif läuft nur über den Vertrieb.
Passt für
Wachsende Kursanbieter, die genau durchrechnen, welche Zusatzmodule sie brauchen.
Alternative 6: Circle, wenn die Community das Produkt ist
Was gut funktioniert
Circle ist die stärkste reine Community-Plattform in diesem Vergleich: Diskussionen, Spaces, Events und ein Erscheinungsbild, das Mitglieder gerne nutzen.
Wo es schwächer ist
Kurse sind deutlich schwächer als bei einer Kursplattform, der Professional-Tarif nimmt 2 Prozent vom Umsatz, Admin-Plätze sind auf drei begrenzt, und mit 89 Dollar bei Jahreszahlung ist der Einstieg einer der teureren hier. E-Mail-Marketing bleibt ein Zusatztool.
Passt für
Mitgliedschaften, bei denen der Austausch das Angebot ist und der Kurs höchstens Beiwerk. Die Community-Werkzeuge stellen wir in Community-Plattformen im Vergleich gegeneinander.
Bereiche und Foren nach Thema, das ist die Struktur, für die viele zu einer reinen Community-Plattform greifen.
Wann du bei Kajabi bleiben solltest
Ein Vergleich, der nie zum Bleiben rät, ist wenig wert. Bleib, wenn deine Funnels, Pipelines und E-Mail-Strecken tief in Kajabi gebaut sind und laufen: Eine funktionierende Marketing-Maschine neu aufzubauen kostet mehr als die Gebühr, die du sparst. Bleib, wenn du auf das große Ökosystem aus Agenturen und Spezialisten zugreifst. Bleib, wenn dein Umsatz die Monatsgebühr zur Rundungsgröße macht und dein Team das Werkzeug kennt.
Sieh dich um, wenn du für eine Marketing-Suite zahlst, die du kaum öffnest, wenn die Grenze von fünf Produkten anfängt, deine Angebote zu formen, wenn deine Mitglieder nach dem Datenstandort fragen, oder wenn die Jahressumme schneller gewachsen ist als dein Umsatz.
So wechselst du, ohne Schwung zu verlieren
Ein Umzug geht an vorhersehbaren Stellen schief. Plane diese vier ein, und aus der Krise wird ein Projekt.
1. Exportieren, bevor du kündigst
Hol dir Mitglieder, Kursinhalte, Videos und E-Mail-Liste heraus, solange dein Konto noch aktiv ist. Heb die Exportdateien auch nach dem Umzug auf: Sie sind deine Rückversicherung, wenn drei Wochen später etwas fehlt.
2. Laufende Abos sind ein eigenes Projekt
Diesen Schritt unterschätzen die meisten. Bestehende wiederkehrende Zahlungen ziehen nicht einfach mit um, und was möglich ist, hängt davon ab, welcher Zahlungsanbieter sie hält. Kläre das mit beiden Anbietern, bevor du irgendetwas ankündigst, und plane damit, dass ein Teil deiner Mitglieder neu abschließen muss. Hier wird aus einer technischen Aufgabe sonst ein Umsatzproblem. Wie Abos, Raten und Rückerstattungen sauber laufen, steht in Zahlungsabwicklung für Coaches.
3. Parallel aufbauen, einmal umschalten
Richte die neue Plattform neben der alten ein, zieh einen Kurs um und schick ein echtes Mitglied einmal komplett durch: Anmeldung, Zahlung, Zugang, E-Mail, Login. Erst danach der Rest. Ein Monat doppelte Gebühr kostet wenig und nimmt fast das gesamte Risiko heraus.
4. Sag es deinen Mitgliedern vorher
Eine kurze, klare Nachricht eine Woche vor dem Wechsel, was sich ändert und was nicht, verhindert die meisten Supportanfragen. Ein neues Login verzeihen Mitglieder. Es durch Zufall zu entdecken, nicht.
Fazit: Wer sollte was nehmen?
Es gibt nicht die eine beste Kajabi Alternative, nur die passende für deine Situation. Willst du Kurse und Community in einem Werkzeug, mit EU-Hosting und ohne Anteil an deinem Umsatz, ist memberarea.io die direkteste Antwort. Lieferst du nur Kurse aus und willst einen deutschsprachigen Anbieter, ist Memberspot gleichauf im Preis. Willst du die Steuerabwicklung abgeben und verkaufst viel, rechne Ablefy durch. Ist die Community dein Produkt, ist Circle dafür gebaut. Brauchst du internationale Kursauslieferung, sind Teachable ab dem Builder-Tarif und Thinkific verlässlich.
Nimm zwei oder drei Kandidaten und teste sie mit deinen echten Inhalten, einmal komplett bis zur Zahlung und am Handy. Eine Stunde Vergleich erspart dir Monate mit der falschen Plattform. Alle Direktvergleiche findest du auf der Vergleichsseite, oder du testest memberarea.io kostenlos.
Häufige Fragen
Was ist die beste Kajabi Alternative? Das hängt von deinen Prioritäten ab. Für Kurse und Community in einem Werkzeug, mit EU-Hosting und ohne Verkaufsprovision, ist memberarea.io eine starke Wahl. Für reine Kursauslieferung im DACH-Raum passt Memberspot, für reine Community Circle.
Ist eine Kajabi Alternative wirklich günstiger? Meistens ja. Kajabi Basic kostet bei monatlicher Zahlung 2.148 Dollar im Jahr, memberarea.io Starter 468 Euro und Teachable Starter 468 Dollar. Der Haken: Manche günstigen Tarife nehmen einen Anteil vom Umsatz. Vergleiche Grundgebühr plus Provision bei deinem erwarteten Umsatz.
Welche Kajabi Alternative kommt ohne Verkaufsprovision aus? memberarea.io nimmt in keinem Tarif einen Anteil, weil Zahlungen über dein eigenes Stripe-Konto laufen. Teachable verzichtet ab dem Builder-Tarif darauf, sofern du über teachable:pay abrechnest. Die Gebühr des Zahlungsdienstleisters von rund 2,9 Prozent fällt in allen Fällen an.
Kann ich von Kajabi umziehen? Ja. Exportiere Mitglieder, Inhalte und E-Mail-Liste, solange dein Konto aktiv ist, bau die neue Plattform parallel auf und schalte einmal um. Der heikle Teil sind laufende Abos, kläre den vorab mit beiden Anbietern.
Was passiert mit meinen laufenden Abos beim Wechsel? Das hängt davon ab, welcher Zahlungsanbieter sie hält. In manchen Konstellationen lassen sie sich migrieren, in anderen schließen Mitglieder neu ab. Kläre das zuerst, denn davon hängt ab, ob dein Wechsel eine technische Aufgabe oder ein Umsatzrisiko ist.
Gibt es eine Kajabi Alternative mit Hosting in der EU? Ja. memberarea.io hostet in der EU und bietet einen AV-Vertrag, Memberspot bedient den deutschsprachigen Markt. Bei US-Anbietern lies die Auftragsverarbeitung genau und hol dir im Zweifel fachlichen Rat.
Wie lange dauert ein Umzug? Für einen Kurs und ein paar hundert Mitglieder ist eine konzentrierte Woche realistisch, inklusive komplettem Testdurchlauf. Bei großem Katalog und vielen laufenden Abos plane einen Monat und lass beide Plattformen parallel laufen.
Zum Schluss
Eine Kajabi Alternative zu suchen ist sinnvoll, wenn Preis, Umfang oder Datenschutz nicht zu dir passen. Rechne Grundgebühr plus Provision auf den Umsatz, den du nächstes Jahr erwartest, kläre das Steuermodell mit deinem Steuerberater und prüfe die aktuellen Preise direkt bei den Anbietern. Dann teste zwei Kandidaten mit echten Inhalten, bevor du dich festlegst. Teste memberarea.io kostenlos und finde heraus, ob es deine passende Alternative ist.

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